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Gestaffelte Auszahlung der Säule 3a: So sparen Sie Steuern

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

  • Auszahlungen werden separat vom Einkommen besteuert, aber progressiv
  • Mehrere 3a-Konten erlauben eine Staffelung über mehrere Jahre
  • Bezug frühestens 5 Jahre vor dem ordentlichen AHV-Alter möglich
  • Mögliche Steuerersparnis: oft mehrere tausend Franken

Wer sein gesamtes Säule-3a-Guthaben in einem einzigen Jahr bezieht, zahlt wegen der Steuerprogression oft deutlich mehr als nötig. Durch eine gestaffelte Auszahlung über mehrere Jahre lässt sich diese Progression brechen. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie die Steuerlast beim Bezug gezielt reduzieren.

Warum wird separat besteuert?

Kapitalleistungen aus der Säule 3a werden getrennt vom übrigen Einkommen zu einem reduzierten Satz besteuert, die sogenannte Kapitalleistungssteuer. Diese Steuer ist jedoch ebenfalls progressiv aufgebaut: Je höher der ausbezahlte Betrag in einem Jahr, desto höher der anwendbare Steuersatz auf die gesamte Summe.

Prinzip der gestaffelten Auszahlung

Werden mehrere kleinere Beträge über verschiedene Kalenderjahre verteilt ausbezahlt, bleibt jede einzelne Auszahlung in einer tieferen Progressionsstufe. Deshalb lohnt es sich, das Vorsorgevermögen frühzeitig auf mehrere 3a-Konten aufzuteilen, die unabhängig voneinander bezogen werden können.

Wie viele 3a-Konten sind sinnvoll?

Für die meisten Haushalte reichen zwei bis drei 3a-Konten aus, um die Progression spürbar zu brechen. Mehr Informationen zu den geltenden Einzahlungsgrenzen pro Konto finden Sie im Beitrag zum Säule 3a Maximalbetrag. Bei grösserem Vermögen können auch vier bis fünf Konten sinnvoll sein.

Beispielrechnung der Steuerersparnis

Bei einem Gesamtguthaben von CHF 150'000 kann eine Aufteilung auf drei Jahre die Kapitalleistungssteuer in vielen Kantonen um mehrere tausend Franken senken, da jede Teilauszahlung von rund CHF 50'000 in einer deutlich tieferen Progressionsstufe besteuert wird als eine Einmalauszahlung der vollen Summe.

Timing des Bezugs optimieren

Da der Bezug frühestens fünf Jahre vor dem ordentlichen AHV-Alter beginnen darf, sollte die Kontoeröffnung für die Staffelung spätestens zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen sein. Darüber hinaus lohnt sich eine Abstimmung mit weiteren Kapitalbezügen, etwa aus der Pensionskasse, um Progressionsspitzen im selben Steuerjahr zu vermeiden.

Einen Überblick über alle Regeln zur privaten Vorsorge finden Sie im Säule-3a-Hauptratgeber dieses Portals.

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Weitere Ratgeber zur Planung und Optimierung Ihrer Säule-3a-Vorsorge.

Häufig gestellte Fragen zur gestaffelten Auszahlung der Säule 3a

Antworten auf die häufigsten Fragen zur gestaffelten Auszahlung, zur Anzahl sinnvoller 3a-Konten und zum richtigen Zeitpunkt des Bezugs.

Kapitalauszahlungen aus Vorsorgeguthaben werden separat vom übrigen Einkommen zu einem reduzierten, aber progressiven Satz besteuert. Werden mehrere kleinere Auszahlungen über verschiedene Jahre verteilt, bleibt jede einzelne Auszahlung in einer tieferen Progressionsstufe.