Der Schweizer Markt für Finanz-Apps und Neobanken ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Zwischen Viac, Finpension, Frankly, Neon und Yuh bestehen jedoch erhebliche Unterschiede bei Gebühren, Aktienquote und Transparenz. Dieser Vergleich zeigt, welcher Anbieter sich für welches Sparziel wirklich eignet.
Warum ein Anbieter-Vergleich lohnt
Schon kleine Unterschiede bei der jährlichen Gesamtkostenquote (Total Expense Ratio) summieren sich über Jahrzehnte zu mehreren tausend Franken Renditeunterschied. Deshalb lohnt sich ein unabhängiger Blick auf die tatsächlichen Kosten, statt sich allein auf Marketingversprechen der Anbieter zu verlassen.
Säule-3a-Apps im Überblick
Viac und Finpension zählen zu den bekanntesten unabhängigen 3a-Apps der Schweiz. Der direkte Vergleich der beiden Anbieter findet sich im Beitrag zu Viac vs. Finpension. Frankly, die App der Zürcher Kantonalbank, wird separat im Beitrag zu den Frankly (ZKB) Erfahrungen vorgestellt.
Versteckte Gebühren erkennen
Neben der sichtbaren Verwaltungsgebühr fallen bei vielen Fondslösungen zusätzlich Stempelabgaben und Währungsverluste bei US-Dollar-nahen Positionen an. Eine ausführliche Erklärung bietet der Beitrag zu den versteckten Gebühren bei Säule-3a-Fonds.
Neobanken für den Alltag
Neon, Yuh und Zak richten sich in erster Linie an den täglichen Zahlungsverkehr. Ein detaillierter Vergleich findet sich im Beitrag zu den besten Neobanken der Schweiz.
CHF/EUR Wechselkurs für Grenzgänger
Wer in Franken verdient, aber in Euro ausgibt, prüft den Wechselkurs oft mehrmals pro Woche. Der folgende Rechner zeigt den offiziellen Tageskurs der Europäischen Zentralbank sowie, wie viel traditionelle Banken im Vergleich zu den oben genannten Neobanken an versteckten Kursaufschlägen verlangen.
CHF/EUR Wechselkurs-Rechner
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Wechselkurs-Tipp für Grenzgänger
Traditionelle Banken verrechnen beim Geldwechsel oft versteckte Kursaufschläge von 1.5 % bis 2 % gegenüber dem offiziellen EZB-Referenzkurs oben. Bei einem monatlichen Grenzgänger-Lohn in dieser Grössenordnung summiert sich das schnell zu mehreren hundert Franken Verlust pro Jahr. Digitale Neobanken und Multi-Währungs-Apps wechseln meist deutlich näher am Interbankenkurs.
Neobanken-Vergleich ansehenTraditionelle Banken im Vergleich
Grossbanken wie UBS oder PostFinance bieten zwar persönliche Beratung vor Ort, verlangen dafür jedoch häufig höhere Verwaltungsgebühren. Mehr dazu zeigt der Test zur Säule 3a bei traditionellen Banken.
Die richtige App auswählen
Bei der Wahl des passenden Anbieters zählen vor allem drei Kriterien: die Gesamtkostenquote, die maximale Aktienquote der gewählten Strategie und die Flexibilität bei Einzahlungen. Wer diese drei Punkte vergleicht, trifft eine fundierte Entscheidung unabhängig von reiner Werbung.