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Trading-Apps Schweiz im Vergleich: Swissquote, Saxo und DEGIRO für Privatanleger

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

  • Trading-Apps ermöglichen die selbstständige Auswahl einzelner Wertschriften
  • Schweizer Broker erheben oft die eidg. Umsatzabgabe, ausländische häufig nicht
  • Einlagensicherung und Depotwertschriften-Status sind zentrale Sicherheitskriterien
  • Devisengebühren bei Fremdwährungs-ETF nicht unterschätzen

Swissquote, Saxo oder DEGIRO zählen zu den bekanntesten Trading-Apps für Schweizer Privatanleger. Anders als bei einem Robo-Advisor wählen Anlegerinnen und Anleger hier ihre Wertschriften selbst aus. Dieser Vergleich zeigt die wichtigsten strukturellen Unterschiede bei Steuern, Sicherheit und Devisenkosten.

Was unterscheidet Trading-Apps?

Trading-Apps sind Plattformen für die eigenständige Verwaltung eines Wertschriftendepots. Im Gegensatz zu einem Robo-Advisor, bei dem die Portfoliozusammensetzung delegiert wird, treffen Nutzerinnen und Nutzer hier jede Kauf- und Verkaufsentscheidung selbst. Dies erfordert mehr Eigenverantwortung, bietet dafür aber maximale Kontrolle über die gewählten Titel.

Eidg. Umsatzabgabe: Schweizer vs. ausländische Broker

Ein häufig unterschätzter Kostenfaktor ist die eidgenössische Umsatzabgabe. Sie fällt bei Transaktionen über einen inländischen Effektenhändler sowohl auf Schweizer als auch auf ausländische Wertschriften an. Broker ohne steuerliche Betriebsstätte in der Schweiz erheben diese Abgabe in vielen Fällen nicht, was einen strukturellen Kostenunterschied darstellen kann. Die genauen Voraussetzungen und Sätze sind bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) zu erfragen, da sich Einzelheiten laufend ändern können.

Einlagensicherung und Depotwertschriften

Für die Sicherheit des Vermögens sind zwei Aspekte zu unterscheiden: Das Cash-Guthaben auf dem Verrechnungskonto fällt üblicherweise unter die allgemeine Einlagensicherung, während Wertschriften im Depot als Depotwertschriften gelten und in der Regel ausserhalb der Konkursmasse des Brokers gehalten werden. Beide Mechanismen sollten vor der Kontoeröffnung anhand der aktuellen Unterlagen des jeweiligen Anbieters geprüft werden.

Devisengebühren bei Fremdwährungs-ETF

Viele beliebte ETF werden in US-Dollar oder Euro gehandelt. Bei jedem Kauf oder Verkauf entsteht dadurch eine Devisengebühr für den Wechsel von Franken in die jeweilige Fremdwährung. Über eine längere Anlagedauer und bei regelmässigen Investitionen kann dieser Kostenpunkt spürbar ins Gewicht fallen und sollte deshalb beim Anbietervergleich nicht vernachlässigt werden.

Fazit: Worauf Sie achten sollten

Folglich lohnt sich beim Vergleich von Trading-Apps ein Blick über die reine Courtage hinaus: Umsatzabgabe, Einlagensicherung, Depotwertschriften-Status und Devisengebühren prägen die tatsächlichen Gesamtkosten massgeblich mit. Massgebend bleiben stets die aktuell publizierten Konditionen des jeweiligen Anbieters.

Einen Gesamtüberblick über alle Anbieter bietet der Anbieter-Hauptratgeber dieses Portals.

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Häufig gestellte Fragen zu Trading-Apps in der Schweiz

Antworten zur Umsatzabgabe, zur Einlagensicherung und zu Devisengebühren bei Schweizer und ausländischen Brokern.

Bei einer Trading-App wählen Sie einzelne Aktien, ETF oder andere Wertschriften selbst aus und verwalten das Depot eigenständig. Beim Robo-Advisor übernimmt der Anbieter die Zusammenstellung und laufende Bewirtschaftung des Portfolios für Sie.